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#1 |
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Forum Engel
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Hallo ihr lieben!
Seit dem es das Internet gibt, kann sich jeder faktisch über jede erdenkliche Krankheit schlau machen. Wisst ihr was in anderen Foren häufig auffällt? Das immer mehr Menschen sich selber eine Diagnose stellen und dann glauben sie leiden unter dieser Störung weil ggf. zufällig 3 oder 4 Symptome dem entsprechen. Ich find das so gefährlich sich eine Krankheit herzubasteln. Ein professioneller Psychotherapeut lässt sich oft nicht umsonst lange Zeit für eine Diagnosenstellung. Wie denkt ihr darüber? Geändert von Jeanny (04.09.2010 um 18:09 Uhr) |
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#2 |
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Es richtig, heutzutage findet man was alles im I-Net. Eben auch unglaublich viele Informationen über psychische Störungen. Allerdings hab ich mich bisher weniger beschäftigt. Und wenn da nur um für die Krankheit meiner Partnerin einen besseres Verständnis zu bekommen.....
Deshalb finde ich es grundsätzlich völlig in Ordnung, wenn sich Betroffene selbst über ihre Erkrankung informieren bzw. sich in Foren darüber austauschen. Was ich jedoch sehr grenzwertig find ist, wenn in der virtuellen Welt versucht wird, über die eigene Person oder andere eine psychische Störung zu diagnostizieren. Ich finde dies sollte man wirklich den ausgebildeten Fachkräften überlassen. Gelegentlich lese ich übrigens in einen anderen Forum, wo sich mir immer wieder der Eindruck aufdrängt, dass Menschen unterschiedliche Symptome auf sich persönlich projektieren und sich dann in eine mögliche Erkrankung regelrecht "reinsteigern", ohne dass eine tatsächliche Diagnose durch einen Psychologe oder Psychiater gestellt wurde. Ich hoffe ich trete mit meinen Worten niemanden zu nah. Zum Abschluß möchte noch mal betonen, dass für mich als Partner das I-Net eine wunderbare Informationsquelle darstellt, um mich mit Krankheit meiner Frau zu beschäftigen. |
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#3 |
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Hallo
Stimmt heut zu Tage kann man das Internet nicht mehr wegdenken. Man findet da alles. Aber ob das gut ist Selbstdiagnosen zu stellen im Netz,kann dann sogar passieren das man eine Falschdiagnose stellt. Und bei einigen Menschen die glauben das sie das haben,steigern sich derartig da hinein. Ich nutze das Internet für verschiedene Sachen und um Diagnosen die von einen Arzt gestellt werden,was sie heißen auf Deutsch. Aber trotz alldem sind die Ärzte qualifizierter um Diagnosen zu stellen. Selbst Test die es heut zu Tage im Netz sind probiere ich aus,aber wenn es nach diesen Test gehen würde hätte ich so viele Krankheiten. Deswegen gehe ich lieber zum Arzt. |
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#4 |
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Stamm Mitglied
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Hallo Ihr!
Ich finde dass sich jeder so weit es ihm möglich ist sich über eine Erkrankung informieren sollte. Das Internet bietet dafür nun mal unglaubliche Möglichkeit. Was ich großartig finde. Nur man muss wirklich aufpassen, dass man selbst nicht in ein Spirale gerät und sich in Indikationensbeschreibungen rein steigert. Mir gibt es nichts mehr im Internet über meinen Depressionen mit anderen zu kommunizieren. Denn ich hatte gemerkt es bringt mich nicht weiter und ich fühl mich teilweise noch schlechter. Aber ich finds ok wenn andere sich über den Umgang mit ihrer Krankheit austauschen, nur wenn versucht Diagnosen wird zustellen oder Menschen versuchen sich oder andere übers Internet zu "therapieren" finde ich das einfach gefährlich. Genauso bedenklich finde ich übrigens auch, wenn auf meinen Seiten sog. "Psychotests" anboten werden. Ihr wisst sicher was ich meine.... Geändert von celine (08.09.2010 um 20:23 Uhr) |
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#5 | |
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Team-Mitglied
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Zitat:
![]() da kann ich nur zustimmen. Für die Erstellung von Diagnosen und die professionelle Behandlung von psychischen und psychosomatischen Störungen sind Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiater zuständig und keine selbst ernannten "Hobbypsychologen". ![]() Es grüßt die liebe Chris
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#6 |
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Hi,
ich war bis war kurzem in verschieden Foren aktiv aus denen ich mich verabschiedet hab, weil dort nur aus der typischen Opferrolle heraus Diskussionen über Symptome und psychische Probleme stattfanden. Und das brauchte mich überhaupt nicht weiter. Ich finde es kann hilfreich sein, sich mit anderen über dem Umgang mit psychischen Erkrankungen auszutauschen, alles was darüber hinausgeht ist mir zuviel und halt ich auch für wirklich bedenklich. Manchmal hab ich den Eindruck, dass eine bestimmte Gruppe von Betroffenen sich gegenseitig noch Probleme einreden und mit sich in ihrer Opferrolle selbst Wohlfühlen und damit komm ich gar nicht klar. Was mich außerdem wirklich stört ist, dass in jedem zweiten Forum welches sich mit den Folgen von sexuelle Gewalt beschäftigt übermäßig die sog. Borderline Störung (was sowieso zur Megahype Diagnose geworden ist) thematisiert wird. Ich glaube viele die über Borderline sprechen, haben sie damit (wenn überhaupt) nur sehr oberflächlich beschäftigt. Zum Glück gibt es hier nicht solche Themen (hoffentlich nimmt mir hier niemand diese Bemerkung übel). LG |
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| cyberchonder, medizinische informationen im internet, risiken der selbstdiagnose, selbstdiagnose per internet |
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