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#1 |
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Huhu
Ich habe gestern Abends bei Eins-Extra einen Bericht gesehen über eine Pädophilen-Ambulanz, bzw die Planung einer solchen. Bis jetzt gibt es eine in Berlin von der Charitas, aber es sollen jetzt noch mehr in Deutschland eröffnet werden. Dort können sich Männer melden, die an sich pädophile Neigungen bemerken und sich dort Hilfe in Form von Psychotherapie und Medikamenten holen. Das ganze steht unter dem Motte "Kein Täter werden" Wie steht ihr dazu? Wie findet ihr diese Idee? Würdet ihr mehr solche Ambulanzen befürworten, oder eher nicht? Liebe Grüße, ich bin gespannt auf eure Meinungen |
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#2 |
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Also ich hab vorgestern erst den Artikel gelesen wo sich ein Stern Reporter das Jahr unter Pädophile gemischt hab und bin jetzt erst mal geschockt....
da bleibt mir gerade alles im Hals hängen.... Was werden da für Fälle hinkommen??? die die wirklich keine Täter werden wollen und gegen ihre perversen Fantasien ankämpfen ???? oder sind das genau die die sich da nich hintrauen weil dass dann öffentlich bekannt sind? gehen da nich auch dann eher viel mehr die hin die eh schon aus irgendeinem grund aufgefallen sind... und können sich da noch gegenseitig austauschen ????? weil sie ja allen vormachen können sie wollen ja nur Hilfe ???? boah leutz.... also mir wird bei dem gedanken echt sowas von anders... . |
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#3 |
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Forum-Experte
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Hey
Hier findet ihr nochmal Infos dazu, auch was dort für Leute behandelt werden: http://kein-taeter-werden-ppd.charite.de/das_projekt/ Liebe Grüße |
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#4 |
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Hallo,
als die große Welle der Missbrauchsfälle in diesem Jahr an Licht, hatte ich davon auch schon mal gehört. Grundsätzlich finde ich es eine gute Idee, allerdings ist es ja wirklich nur für Menschen pädophilen Neigungen bereits erkannt haben, dass sie therapeutische Hilfe benötigen. Das heißt diese Menschen müssen den ersten Schritt machen und den Willen haben sich helfen zu lassen. Und das ist leider nicht sehr oft der Fall. Aber grundsätzlich finde ich so eine Ambulanz eine positive Einrichtung. LG, Vicky |
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#5 |
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Hey,
die Sendung hatte ich nicht gesehen. Allerdings hatte ich von dem Forschungsprojekt an der Berliner Charité http://kein-taeter-werden-ppd.charite.de/das_projekt/ bereits mehrmals gehört und gelesen. Im wesentlich vertrete ich die gleiche Auffassung wie @Vicky. Was ich allerdings nicht verstehen kann ist, dass die Krankenkassen sich an den Kosten für die therapeutsche Behandlungen scheinbar nicht beteiligen. Ehrlich gesagt ist dies für mich nicht nachvollziehbar.Es grüßt die liebe Chris
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#6 |
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Stamm Mitglied
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sinnvoll ist so eine ambulanz sicherlich.nur ich kann mir nur schwer vorstellen dass sich männer im pädophilen veranlagung freiwillig in therapie begeben.aber vielleicht irre ich mich ja auch.
lg |
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#7 |
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Forum Engel
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Hallo,
persönlich finde ich sowas eine sinnvolle Präventionsmöglichkeit.Pädophilie ist meines Wissens nach zwar eine Störung die nicht heilbar ist, aber wenn Menschen mit solchen Neigungen aus eigenen Antrieb heraus Hilfe suchen, ist es meiner Meinung nach zumindest achtenswert und möglichweise werden auf diesen Wege auch ein Bruchteil von Taten verhindert. Viele Grüße Mütze |
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#8 |
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Mitglied
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Also mit etwas mehr Hintergrundinformationen seh ich das ganze nicht mehr ganz so schwarz wie anfangs... aber ich bin immer noch sehr skeptisch.
Ich denke wenn jemand sich wirklich bewußt ist, dass er da eine kranke Neigung hat... und da an sich was tun will bevor was passiert... das sollte auf jedenfall unterstützt werden... Für diese Leute speziell eine Ambulanz einzurichten find ich trotzdem schwierig... und so wie die das vorhaben.... wenn mehr Bewerber da sind als Plätze, dann wird gelost--- fehlen mir echt die Worte, das geht mal gar nicht. Meiner Meinung nach zumindest. Ich denke... 1. Wenn sich einer bewusst ist, dass er da ne sehr kranke Neigung hat... dann ist er sich auch bewusst was die folgen sind wenn das irgendjemand mitbekommt- und ob der jenige dann ne Ambulanz aufsucht wo er ganz genau weiß---- sieht mich da einer rein gehen, der mich kennt, bin ich den Job los, meine Freunde, meine Familie... diese Aussichten verlocken nicht gerade dazu sich behandeln zu lassen... 2. Sollten wirklich Leute sagen, ok scheiss drauf ich kann das nicht verantworten dass ich anderen aufgrund meiner kranken Neigung was antuh.... sollten sich wirklich Bewerber finden die sagen ich geh das Risiko ein und lass mich Therapeutisch und vielleicht auch mit Medikamenten behandeln... dann sollte es auch einen weg geben diesen--- zu helfen... Wenn man sowas anfängt... da dann ein Lotteriespiel raus zu machen wenn die Bewerberzahlen zu hoch sind (krass ausgedrückt, aber so denk ich) find ich auch unverantwortlich... LG, Manu |
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#9 |
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Stamm Mitglied
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Dann man Menschen mit solchen krankhaften Neigung therapeutische Hilfe anbietet finde ich grundsätzlich in Ordnung. Allerdings hab ich mich mit dem von euch genannten Projekt noch nicht eingehender auseinandergesetzt.
@Firestarter,deine Äußerungen im Bezug auf die die evtl Auswahlkriterien ist meiner Auffassung nach jedoch sehr provokant. Sicherlicher wird es nur eine begrenzte Kapazität an den Therapieplätzen. Aber ist das nicht in jedem Bereich so? Deswegen finde ich dass wenn ein derartige gestörte Mensch aus eigenem Antrieb sich für diesem Weg der Hilfe entscheidet, der ist auch bereit sich auf eine Warteliste setzen zu lassen. @Firestarter,ich stell dir mal noch eine recht provokante Frage. Sollte man deiner nach diesen Menschen gar keine therapeutische Hilfe anbieten.Nur weil man die Tatsache anerkennen muß, das die Anzahl an fachkundigen Personal nicht ausreichend vorhanden ist und das bestimmte ökonomisch Ressourcen auch nicht unbegrenzt vorhanden sind. |
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#10 |
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Mitglied
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Natürlich bin ich deiner Meinung dass die Menschen Hilfe brauchen, und natürlich sollte man auch auf jedenfall Hilfe anbieten wenn man die Möglichkeit hat und diese Menschen selber Hilfe wolen und annehmen können. Gar keine Frage!
Ich find nur die Art und Weise, nach der entschieden wird, wer Hilfe bekommt... das geht nicht. Wenn ich das ganze versuche möglichst neutral zu sehen... und wie jede andere Erkrankung auch zu betrachten.... (Ich geb zu fällt mir schwer...aber ich versuchs halt mal) wenn ich das dann auf andere Bereiche übertrage.... Ich weiß das Beispiel ist etwas krass aber ... übertrag das mal auf die Notaufnahme eines Krankenhauses... dort die Ärzte sind auch überlastet ohne ende... Wenn da 3 Mann reinkommen... der eine hat in Nagel getreten, der andere hat sich vielleicht die Hand aufgeschnitten und der 3. kommt rein und bricht mit Herzinfarkt zusammen... Dann kann der Diensthabende Arzt auch nich sagen ich kann nur einen behandeln ich zieh mal ein Los wer als erstes dran kommt.... Ich weiß ist ein sehr provokatives Beispiel... nur da ist jedem klar dass das keine Grundlage der Entscheidung sein darf oder lf? |
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