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| Umfrageergebnis anzeigen: Sollten einige Berufsgruppen zur Anzeige verpflichtet sein? | |||
| Ja, dieser Vorschlag ist sinnvoll. |
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11 | 25,58% |
| Nein, über eine Anzeige sollte immer im Einzelfall entschieden werden. |
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26 | 60,47% |
| Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. |
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6 | 13,95% |
| Teilnehmer: 43. An Umfragen können nur Mitglieder teilnehmen. Besucher von unserer Seite können sich dazu hier registrieren. | |||
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#31 |
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Mitglied
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ich denke,dass es ein sehr grenzwertiges Thema ist.
Einerseits würde ich die Pflicht begrüssen,aber andererseits ist es kritisch zu sehen...besonders dann,wenn sich z.B. ein Verdachtnicht bestätigt. |
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#32 |
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Mitglied
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Ich denke, eine Anzeigenpflicht einfach sehr schwierig.
Ich finde man kann auch nicht einfach irgendwelche anzeigen machen wenn man nicht weiß, was man anzeigt... wen man anzeigt... das ist einfach schwachsinn... und führt auch zu nix. Man warnt dann evtl nur Täter vor, dass sie ihre Opfer noch mehr einschüchtern... und passieren wird nix weil nach Deutschem Recht jeder so lange unschuldig ist bis die Schuld bewiesen ist.. und im zweifel für den angeklagten.... Es wäre sinnvoller wenn man in Kindergärten, Schulen... ect. die möglichkeit hätte, die Kinder die auffallen... besser zu betreuen, zu fördern.... an manchen schulen gibt es ja auch schulpsychologen und/oder sozialarbeiter... denke es sollte viel mehr möglichkeiten geben wirklich die Kinder auch mal im Verdachtsfall ein stückweit ausserhalb des Gruppen/Klassenverbandes zu betreuen.... dass man erst einmal herausfinden kann was mit den Kindern wirklich ist bevor man handelt. |
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#33 | |
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Forum-Experte
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Zitat:
ich denke daran hängt halt sehr vieles: zu wenig Personal usw, man hat teilweise vielleicht auch zu wenig Zeit hinzusehen. Was einerseits dazu führen kann, dass man etwas nicht bemerkt und einem Verdacht nicht nach geht oder aber auch, dass man vorschnell handelt(bzw in dem Fall anzeigt), obwohl man nur "flüchtig" geschaut hat. Beides kann extrem in die Hose gehen auf deutsch gesagt. Oder wie seht ihr das? Liebe Grüße |
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#34 |
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Mitglied
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#35 | |
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Forum Engel
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Zitat:
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#36 |
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Mitglied
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Tinchen das hat nichts mit Gleichgültigkeit zu tun...
Das ist genau das, was der Grundsatz "in dubio pro reo" bedeutet. Und von wegsehen war überhaupt keine Rede. Dass es das nicht geben darf ist klar. Ich bin nur nicht für unüberlegte schnellschüsse, weil diese in der Regel nicht weiterhelfen. Jeder Pädagoge, der Verantwortungsbewusst ist, der wird sowieso eine Anzeige machen wenn er ein Kind in seiner Obhut hat, von dem er sich sicher ist, dass es missbraucht oder sonstwie misshandelt wird. Und das auch ohne dass es gesetzlich vorgeschrieben ist. Und der Teil, der wegsieht um keine Probleme zu bekommen.... den wird auch keine Anzeigenpflicht zu genauem hinsehen bringen. Und genaues hinsehen ist erst mal das was an erster Stelle passieren muß. Erst hinsehen, und dann mit Verstand handeln. Und nicht im schnellschuss, aus angst vor strafe. Ob du es glaubst oder nicht.... dass feige wegschauen vieler Leute, das macht mich ganz genau so wütend wie dich. Da könnt ich auch die Wände hochgehen. LG, Manuela |
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#37 |
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Forum Engel
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dann hat ich es wohl falsch interperetiert.
wütend werde ich deswegen nicht. es ärgert mich lediglich wenn menschen die augen verschliessen oder bewusst wegschauen weil es ihr für eigenes leben bequemer ist. |
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#38 |
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Stamm Mitglied
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Hallo,
offen gestanden finde ich das eine echt schwierige Frage. Einerseite stellte ich mir bei später bekannt geworden Missbrauchfällen auch die Frage wie " wieso niemand eher etwas unternommen?" oder "will das wirklich keiner bemerkt haben?" Solche Fragen könnten sicherlich nur schwer beantworten werden... Allerdings bin ich auch gegen eine grundsätzliche Anzeigepflicht. Einerseits weil ich immer wieder lese, dass gerade Kindesmissbrauch nur sehr schwer erkennbar ist und anderseits stellt sich doch Frage, aber eine Strafanzeige für das jeweilige Kind hilfreich ist, oder so ein Schritt nur noch mehr Schaden bei einen kleinen Wesen anrichtet und dies sollte doch in jedem Fall vermieden werden. Deshalb finde ich es ganz wichtig, das wenn einzelne Pädagogen wie z.B. Erzieher oder Lehrer den Eindruck haben, eine Kind aus ihrem Umfeld könnte eventuell missbraucht werden, sich erst einmal mit Kollegen über das weitere Vorgehen beratschlagen und sich gegebenenfalls Hilfe von aus außen holen. Im Ernstfall ist wohl meine Ansicht noch dann entscheidend einen Kind aus der Situationen zu befreien und dafür zu sorgen das es psychologische Hilfe bekommt. Und erst dann sollte entschieden werden ob eine Anzeige tatsächlich sinnvoll ist und ob ein solcher Weg dem jeweiligen überhaupt zugemutet werden kann. Vor allem finde ich es ganz wichtig, dass so eine Entscheidung niemals von einzelnen Person getroffen werden. Sondern es sollte eine Entscheidung sein bei der mehrere Menschen die Verantwortung gemeinsam tragen. lg |
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#39 |
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Forum-Experte
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Hallo Kathi
das hast du sehr schön ausgedrückt, ich finde du hast total recht damit und kann dir nur voll zustimmen Liebe Grüße |
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#40 |
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Stamm Mitglied
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Dankeschön, Feuerkind.*freu*
lg |
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