Kindesmissbrauch findet überwiegend im Familien - bzw. Bekanntenkreis der Opfer statt.
Nur in ca 25% der Fälle handelt es sich um Fremdtäter.
Produziert und zur Verfügung gestellt von Cora Lee & Workingfilms.
Es gibt ca. 40.000 Konsumenten von Kinderpornografie.
Sie nehmen das Leid der Kinder billigend in Kauf.
Bei sexueller Belästigung handelt es sich um ein gesellschaftliches, d.h. strukturelles Phänomen. Sexualität wird von überwiegend männlichen Personen gezielt als Mittel zur Diskriminierung, Demütigung und Machtausübung eingesetzt.
Jede Frau und jedes Mädchen kann im öffentlichen Raum, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Verkehrsmitteln, auf der Straße oder in der eigenen Wohnung Opfer sexueller Belästigung werden. Sexuelle Belästigungen werden von den Betroffenen als beleidigend oder gar erniedrigend empfunden, sie führen zu Stresssituationen, zu Verunsicherungen, zu Ängsten und haben nicht selten depressives Verhalten und psychosomatischen Beschwerden zur Folge.
Was ist sexuelle Belästigung?
Sexuelle Belästigung ist jedes sexuell belegte Verhalten, dass von den Betroffenen nicht erwünscht wird und bei dem persönliche Grenzen von Frauen und Mädchen nicht respektiert werden. Hier gehört beispielsweise:
herabsetzendes, anzügliches Reden über körperliche Merkmale, Aussehen,
Kleidung bzw. Sexualleben
taxierende Blicke und Pfiffe
diskriminierende, sexistische oder frauenfeindliche Anekdoten und Witze
telefonische Belästigung
Annäherung durch anonyme Briefe oder E-Mails
unerwünschte oder "zufällige" Berührungen sowie Angrapschen (insbesondere an Brust und Po), bis hin zu strafrechtlich relevanten Tatbeständen wie Stalking, sexueller Nötigung und Vergewaltigung
Zeigen von pornographischen Darstellungen
Wo beginnt sexuelle Belästigung?
"Sexuelle Belästigung beginnt dort, wo signalisierte Grenzen überschritten werden"
Wie können sich Betroffene zur Wehr setzen?
Es kann sehr hilfreich sein, mit einer Vertrauensperson über sexuelle Belästigungen und Bedrohungen zu sprechen.
Aufgrund von Schamgefühlen oder Angst, als prüde, empfindlich oder humorlos zu gelten, negieren oder verdrängen viele Frauen sexuelle Gewalt gegen sich oder andere. Das Ignorieren von abfälligen Bemerkungen oder unerwünschten Annäherungsversuchen ist die üblichste aber zugleich uneffektivste Umgangsweise mit sexuellen Belästigungen. Oftmals wird damit die physischen und psychischen Grenzverletzungen vom Täter und dritten Personen als Zustimmung gewertet.
Erfahrungen von Belästigung oder Bedrohungen führen unter Umständen zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität.
Deshalb sollten Frauen und Mädchen möglichst zeitnah Grenzverletzungen offen ansprechen, sich Annäherungsversuchen widersetzen. Betroffene sollten sich bewusst machen, dass sie kein Einzelfall sind und auch für das Verhalten und Handeln einer belästigenden Person nicht verantwortlich sind.
Solltest Du persönlich betroffenen sein, dann ignoriere und verdränge sexuelle Belästigungen nicht. Das Verhalten der belästigenden Person wird sich hierdurch nicht ändern.
Schaffe klare Verhältnisse und signalisiere, dass dieses Verhalten unerwünscht ist.
Dokumentiere sexuelle Belästigung schriftlich.
Sprich mit Menschen Deines Vertrauens und auch mit einer Frauenberatungsstelle (oder Gleichstellungsstelle) über diese negativen Erlebnisse oder suche das Gespräch bei einer telefonischen Anlaufstelle.
Die Unterstützung durch Menschen aus dem sozialen Nahbereich (z.B. Freundinnen) oder professionelle Unterstützerinnen (wie z.B. Mitarbeiterinnen von Frauenberatungsstellen) kann hilfreich sein, um über negative Erfahrungen zu sprechen und neue Möglichkeiten für das eigene Selbstbewusstsein zu entwickeln.
Frauen und Mädchen, die weitere Informationen oder professionelle Unterstützung suchen, finden in unserem Linkverzeichnis wichtige Kontaktadressen. Es ist keine Schwäche professionelle Hilfe anzunehmen, denn jeder Mensch hat ein Recht darauf, dass persönlichen Grenzen respektiert werden.