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| Umfrageergebnis anzeigen: Warum geht man nicht schon nach dem 1.Schlag? | |||
| Hoffnung dass es nur ein einmaliger Ausrutscher war |
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14 | 34,15% |
| Angst vor dem Alleinsein |
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13 | 31,71% |
| Aus finanzielle Gründe |
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6 | 14,63% |
| Wegen eventuell gemeinsamen Kindern |
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8 | 19,51% |
| Teilnehmer: 41. An Umfragen können nur Mitglieder teilnehmen. Besucher von unserer Seite können sich dazu hier registrieren. | |||
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#31 |
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Stamm Mitglied
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Darauf gibt es aus meiner Sicht keine klare Antwort. Es glaubt ich ....es geschieht nie wieder...dann....hatte ich Angst mit meiner Tochter alleine klar zu kommen und ich wollte ihr den Vater nicht nehmen. Doch es wurde mit der Zeit nur schlimmer.
Zu mir haben Freundinnen auch gesagt " Warum lässt du dir so was bieten?" Ja warum...???? Weil ist der Mann denn ich seit meiner Schulzeit kannte, ihn lieben gelernt hatte, mit ihm ein gemeinsames Kind habe, weil er nicht immer so war und weil ich an unsere Zukunft glaubte..... Na ja....irgendwann sind wir dann zu einer Freundin und ihrem man regelrecht "geflüchtet", nur da ging der Terror erst richtig los.... Einige Tage später wusste ich mir keinen Rat mehr....die Polizei hatte uns zwei dann in ein Frauenhaus gebracht..... Das ist jetzt zwei Jahre her. Heute lebe ich mit meiner Tochter allein, aber die Angst ihm und die Schuldgefühle meiner Kleiner gegenüber sind immer noch da. Warum ich das schreibe....? Weil viele sagen "Es kann schon nicht so schlimm wenn sie ihn nicht verlässt". Doch das ist es!!! Aber in welche Gefahr sich viele Frauen durch einen solchen Schritte begeben....darüber sprechen nur wenige. Leider!!! |
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| Folgende 5 Benutzer sagen Danke zu Lianne für den nützlichen Beitrag: | Chris (22.08.2010), Diana (28.08.2010), Funny_Fink (30.08.2010), Jeanny (26.08.2010), Vicky (21.08.2010) |
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#32 | |
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Forenleiter/in
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Hallo @Lianne,
erst einmal möchte ich dir für deine Offenheit danken! Als ich deine Zeilen das erst Mal gelesen hab, fiel mir sofort junge Frau ein, die nur wenige Kilometer entfernt wohnte und ihrer Schicksal hatte im Anfang des Jahres im Herzen berührt und zutiefst. Mehr möchte ich dazu allerdings nicht schreiben. Zitat:
Aber mit dem Gewaltschutzgesetz, wurde meiner Ansicht nach schon einiges getan, um Betroffenen zu helfen und sofern es möglich es, vor weiteren Übergriffen zu schützen. Ich der Meinung, dass so etwas auch einfach anerkannt werden sollte. Nur du hast schon Recht, der Öffentlichkeit hört man häufig Satze wie: "Sie hat sich den Kerl doch ausgesucht" oder "Sie kann ihn doch verlassen". Bei solchen Sätzen kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Übrigens Schuldgefühle solltest du nicht haben. Du warst in einer ganz schwierigen Situation. Du hast dein Kind und dich aus der Spirale der Gewalt befreit und darauf solltest stolz sein. Wünsch dir und deiner Kleinen alles Gute! ![]() LG,Vicky |
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#33 |
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Stamm Mitglied
Registriert seit: 11.07.2010
Ort: Kassel
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Danke @Vicky.
Das ist alles richtig. Ich wollte auch nur drauf hinweisen, dass ein solcher Schritt mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist und dies oftmals verkannt. Aus eigner Erfahrungen möchte ich allen, die sich vielleicht selbst in so einer Situation befinden, sich so früh wie möglich Hilfe zu suchen. |
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#34 | |
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Mitglied
Registriert seit: 12.09.2010
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Zitat:
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#35 |
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Forum Engel
Registriert seit: 10.04.2010
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Hi,
innerhalb von Partnerschaften hab ich bisher nie körperliche oder seelische Gewalt erlebt, dass halb kann ich nicht wie ich mich selbst verhalten würde. Vermutlich würde ich hoffe "es war ein Ausrutscher...." Nur ich glaube je länger die Bedrohungen und Einschüchterung anderen, umso schwer wird für jede Frau sich selbst aus diese Spirale zu befreien. Oder was meint ihr? LG |
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#36 |
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Team-Mitglied
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Huhu @patrizia,
darf ich dich fragen wie lang es dauert hat, bist du dich aus dir Situation befreien konntest? Und hast du Hilfe von außen bekommen oder war du auf dich allein gestellt? @Tinchen, so etwas es lässt sich nur schwer im Vorfeld einschätzen. Denn schließlich ist der Täter ein Mann mit dem man eine Beziehung führt und ggf. gemeinsame Kinder hat. Dazu kommt außerdem, dass Gewaltigtätigkeiten innerhalb einer Partnerschaft fast immer ein schleichender Prozess ist und erste Anzeichen nicht erkannt oder verdrängt werden. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Frauen oftmals nicht in die Spirale aus psychischer und physischer Gewalt geraten, wenn sie Warnsignale ernst nehmen und dem Partner die eigenen Grenzen vermitteln. Nur häufig ist dies eben leicht gesagt als getan. ![]() Du hast ganz Recht. Je länger betroffene Menschen einer solchen Situation innerhalb einer Lebensgemeinschaft ausgeliefert ist, umso schwerer wird es, sich Hilfe von außen zu holen. Es grüßt euch die liebe Chris
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#37 |
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Mitglied
Registriert seit: 12.09.2010
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Ich brauchte drei JAhre, um mich daraus zu befreien. Dreieinhalb Jahre war ich mit ihm zusammen und nach einem halbe Jahr änderte er sich. Ich habe mich selber daraus befreit und mit Hilfe. Ich wohnte eine zeitlang mit meiner Schwester zusammen (Sie war 16 Jahre zu der Zeit und ich 23 Jahre. Auf einmal hatte ich Mut und sagte ihm, dass er gehen soll (er wohnte ja auch bei uns) Er wollte aber nicht gehen und der Mut ging bei mir verloren. Meine Schwester aber ließ sich von nichts und niemandem unterkriegen und sie schmiss ihn dann raus. Als er auf sie losgehen wollte sagte sie einfach. "das mach mal, dann rufe ich SOFORT die Polizei."
Und was machter er? Er ging. Er ging einfach. Aber er gab noch lange nicht den SChlüssel ab. Eines Abends kam er dann einfach in die Wohnung, meine Schwester war nicht da und er wollte mich schon wieder verge... Dann aber ging mein Hund dazwischen und er verschwand für den Abend wieder. Als meine SChwester nach HAuse kam, merkte sie, dass mit mir was nicht stimmte und ich erzählte es ihr. Sie hat ihm am nächsten Tag angerufen und gesagt, dass er die Schlüssel sofort abgeben soll, denn sie hätte ihren verloren und sie brauch seinen. Und er kam und gab ihr seinen SChlüssel. Dann habe ich nichts mehr von ihm gehört. Irgendwie hatte er heidenrespekt vor meiner kleineren SChwester. ich bewundere sie dafür. Heute noch!!!!!!!! |
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#38 |
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Team-Mitglied
Registriert seit: 05.04.2010
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Huhu Patrizia,
vielen Dank, dass du hier so offen über dein Erlebnis schreibst. ![]() Dein Mut ihn vor die Tür zusetzen finden ich großartig. Viele Frauen schaffen dies allein nicht! Hattest du in der Zeit jemals daran gedacht dir von außen Hilfe zu holen? Das Verhalten deiner kleine Schwester ist bewundernswert! ![]() Anderen betroffenen Frauen die vielleicht gerade selbst in einer ähnlichen Situation sind, kann ich wirklich nur raten die Schlösser auswechseln zu lassen! Somit kann es zu keinem ungeplanten Aufeinandertreffen und evtl. bedrohlichen Situationen in der eigenen Wohnung kommen. Es grüßte die liebe Chris
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu Chris für den Beitrag: | Jeanny (15.09.2010) |
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#39 |
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Mitglied
Registriert seit: 12.09.2010
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Ich habe nie daran gedacht, mir von außen Hilfe zu holen. Aber aus Angst und Scham habe nie Hilfe geholt. Ich hatte mir damals aber die Telefonnummer vom Frauennotruf in meinem Adressbuch geschrieben. Da ich aber Angst hatte, dass er sie jemals finden würde, schrieb ich es so auf:
Frau Ennot und dann die Telefonnummer. Zusammengesetzt heißt es Frauennot. Und die Frau Ennot (die es ja eigentich gar nicht gab) war meine angebliche Englischlehrerin. Zu der Zeit besuchte ich die Abendrealschule. |
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#40 |
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Forenleiter/in
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Hallo,
an dieser Stelle möchte ich mal grundsätzlich anmerken, dass es immer sinnvoll ist, sich die Telefonnummer vom örtlichen Frauennotruf (oder eines Frauenhauses) im Handy zu speichern oder sich im persönlichen Adressbuch zu notieren. Die Nummer sollte natürlich unter anderweitigen Namen abgelegt sein! ![]() LG,Vicky
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