Informationen über sexualisierte Gewalt und dessen Folgen. Austausch zwischen Betroffenen, Angehörigen und Menschen die sich mit der Thematik  beschäftigen.  

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Es geschieht jeden Tag
Kindesmissbrauch findet überwiegend im Familien - bzw. Bekanntenkreis der Opfer statt.
Nur in ca 25% der Fälle handelt es sich um Fremdtäter.


Play Produziert und zur Verfügung gestellt von Cora Lee & Workingfilms.
Es gibt ca. 40.000 Konsumenten von Kinderpornografie. Sie nehmen das Leid der Kinder billigend in Kauf.

Willkommen auf dem Webportal von Verletzte-Seelen.info
In der heutigen Zeit, kann jeder von uns auf ganz unterschiedliche Art und Weise unerwartet mit einer der vielen Formen von sexualisierter Gewalt konfrontiert werden. Trotzdem gibt es kaum anderes Thema, welche in ähnlicher Form totgeschwiegen wird und im öffentlichen Bewusstsein mit so unglaublich vielen Vorurteilen behaftet ist.

Aufgrund von persönlichen Erfahrungen mussten wir feststellen, dass Betroffene von sexuellen Übergriffen sich nach der Tat von ihren sozialen Umfeld oftmals allein gelassen fühlen. Nicht selten werden Opfer von sexueller Gewalt von ihrem sozialen Umfeld so gar noch mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen konfrontiert. Dies hindert Betroffene oftmals daran, über ihre Erlebnisse und Gefühle, mit Menschen die ihnen ansonsten nahe stehen, zu sprechen.

Allerdings haben sexualisierte Gewalttaten in dem meisten Fällen nicht nur für die Opfer selbst erhebliche Folgen, sondern beeinflussen auch das Leben von Angehörigen, Partnern und Freunden nachhaltig. Nicht selten fällt es gerade nahestehenden Personen besonders schwer, dass Verhalten von Betroffenen zu verstehen und sie fühlen sich aufgrund ihrer eigener Betroffenheit hilflos. Häufig sind es gerade Menschen aus dem engsten sozialen Umfeld die nicht wissen, wie sie einen Menschen nach einer Vergewaltigung oder eines Missbrauchs unterstützen können, um die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Dabei ist die moralische Unterstützung von engen Vertrauten für Betroffene besonders wichtig, um die Folgen einer solchen Tat zu bewältigen und einen Weg in ein möglichst "normales" Leben wieder zu finden.

Noch immer schauen viele Menschen weg, wenn es um das Thema sexuelle Gewalt geht. Vielleicht aus Unwissenheit, oder vielleicht auch einfach nur, weil sie sich nicht damit auseinandersetzen möchten und keine Verantwortung übernehmen wollen. Wir möchten mit unserer Website einen Betrag leisten, um auf das Thema sexualisierte Gewalt in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Jedoch möchten wir nicht nur allgemeine Informationen vermitteln, sondern auch betroffene Menschen dazu ermutigen ihr Schweigen zu brechen und sich über Hilfsangebote zu informieren.

Im gemeinsamen Austausch soll Hilfe gegeben werden, um einen Weg zu finden mit Geschehenen umzugehen. Dabei sind sowohl Betroffene, als auch Helfer und Menschen, die sich gerne näher über dieses so stark tabuisierte Thema informieren wollen, herzlich willkommen. Helft mit, das Schweigen zu brechen.

Wir möchten jedoch ausdrücklich betonen, dass wir nicht in der Lage sind professionelle Hilfe zu leisten. Ihr könnt allerdings auf unserer Website eine Sammlung von Kontaktadressen finden, an die ihr euch in Notsituationen wenden könnt.

Publiziert am: 21.01.2012 um 18:54
Pressemitteilung der BPtK, 20.01.2012

Kabinettsentwurf zum Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik
BPtK begrüßt Entwicklung neuer Qualitätsstandards


Berlin, 20. Januar 2012: Die Qualität einer stationären Behandlung psychisch kranker Menschen hängt wesentlich von der Anzahl und Qualifikation des therapeutischen und pflegerischen Personals ab. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) begrüßt deshalb den am 18. Januar beschlossenen Kabinettsentwurf zum neuen Entgeltsystem in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen. „Die Qualität von Krankenhäusern für psychisch kranke Menschen hängt wesentlich von einer ausreichenden und qualifizierten Personalausstattung ab“, betont BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter. „Das sind Qualitätskriterien, die genutzt werden sollten, um besser über die Behandlungsangebote von psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken zu informieren.“

Mit dem Kabinettsentwurf wird der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, Indikatoren für eine einrichtungs- und sektorenübergreifende Qualitätssicherung festzulegen. Dabei wird der G-BA verpflichtet, Empfehlungen für die Ausstattung der stationären Einrichtungen mit therapeutischem Personal zu beschließen. Der G-BA soll sich hierfür an den Anforderungen der Psychiatrie-Personalverordnung orientieren und diese an die gegenwärtigen Rahmenbedingungen anpassen. ... [mehr]
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Pressemitteilung Montag, 23.01.2012 / Polizeipräsidium Bonn
POL-BN: Sexualdelikt in Obderdollendorf Pressemappe

Königswinter (ots) - Am Samstag, 21.01.2012, gegen 00.30 Uhr, verließ eine 28-Jährige in Königswinter-Oberdollendorf an der Haltestelle Nord die Straßenbahn. Ein junger Mann, der mit mehreren Personen an der Haltestellte stand, sprach die Frau an und begleitete sie gegen ihren ausdrücklichen Willen bis zur Römlinghovener Straße. Dort attackierte er sie und zwang sie zu sexuellen Handlungen. Die Frau wehrte sich und rief laut um Hilfe. Der Unbekannte ließ von ihr ab und lief unerkannt davon.

Er wurde wie folgt beschrieben:

• ca.20 Jahre alt • ca.170 cm groß • sehr schlank, sehr kurze dunkle Haare • bekleidet mit einem Kapuzenshirt und Jeans • sprach Deutsch mit südländischem Akzent

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten, sich mit den Ermittlern des Kriminalkommissariats 12 der Bonner Polizei in Verbindung zu setzen. Rufnummer 0228 / 150. Lesen Sie hier weiter...


Kinderschreie... wenn Kinderseelen weinen...

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Es ist nie zu spät, über sexuellen Missbrauch zu sprechen. Unter der kostenfreien Rufnummer der Unabhängigen Beauftragten 0800-22 55 530 können sich Betroffene sexuellen Missbrauchs anonym und vertraulich an ein Team von Fachleuten aus den Bereichen der Sozialpädagogik, Psychologie und Medizin wenden.


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