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Produziert und zur Verfügung gestellt von Cora Lee & Workingfilms.
Aufgrund von persönlichen Erfahrungen mussten wir feststellen, dass Betroffene von sexuellen Übergriffen sich nach der Tat von ihren sozialen Umfeld oftmals allein gelassen fühlen. Nicht selten werden Opfer von sexueller Gewalt von ihrem sozialen Umfeld so gar noch mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen konfrontiert. Dies hindert Betroffene oftmals daran, über ihre Erlebnisse und Gefühle, mit Menschen die ihnen ansonsten nahe stehen, zu sprechen.
Allerdings haben sexualisierte Gewalttaten in dem meisten Fällen nicht nur für die Opfer selbst erhebliche Folgen, sondern beeinflussen auch das Leben von Angehörigen, Partnern und Freunden nachhaltig. Nicht selten fällt es gerade nahestehenden Personen besonders schwer, dass Verhalten von Betroffenen zu verstehen und sie fühlen sich aufgrund ihrer eigener Betroffenheit hilflos. Häufig sind es gerade Menschen aus dem engsten sozialen Umfeld die nicht wissen, wie sie einen Menschen nach einer Vergewaltigung oder eines Missbrauchs unterstützen können, um die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Dabei ist die moralische Unterstützung von engen Vertrauten für Betroffene besonders wichtig, um die Folgen einer solchen Tat zu bewältigen und einen Weg in ein möglichst "normales" Leben wieder zu finden.
Noch immer schauen viele Menschen weg, wenn es um das Thema sexuelle Gewalt geht. Vielleicht aus Unwissenheit, oder vielleicht auch einfach nur, weil sie sich nicht damit auseinandersetzen möchten und keine Verantwortung übernehmen wollen. Wir möchten mit unserer Website einen Betrag leisten, um auf das Thema sexualisierte Gewalt in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Jedoch möchten wir nicht nur allgemeine Informationen vermitteln, sondern auch betroffene Menschen dazu ermutigen ihr Schweigen zu brechen und sich über Hilfsangebote zu informieren.
Im gemeinsamen Austausch soll Hilfe gegeben werden, um einen Weg zu finden mit Geschehenen umzugehen. Dabei sind sowohl Betroffene, als auch Helfer und Menschen, die sich gerne näher über dieses so stark tabuisierte Thema informieren wollen, herzlich willkommen. Helft mit, das Schweigen zu brechen.
Wir möchten jedoch ausdrücklich betonen, dass wir nicht in der Lage sind professionelle Hilfe zu leisten. Ihr könnt allerdings auf unserer Website eine Sammlung von Kontaktadressen finden, an die ihr euch in Notsituationen wenden könnt.|
Pressemitteilung der BPtK, 20.01.2012
Kabinettsentwurf zum Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik BPtK begrüßt Entwicklung neuer Qualitätsstandards Berlin, 20. Januar 2012: Die Qualität einer stationären Behandlung psychisch kranker Menschen hängt wesentlich von der Anzahl und Qualifikation des therapeutischen und pflegerischen Personals ab. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) begrüßt deshalb den am 18. Januar beschlossenen Kabinettsentwurf zum neuen Entgeltsystem in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen. „Die Qualität von Krankenhäusern für psychisch kranke Menschen hängt wesentlich von einer ausreichenden und qualifizierten Personalausstattung ab“, betont BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter. „Das sind Qualitätskriterien, die genutzt werden sollten, um besser über die Behandlungsangebote von psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken zu informieren.“ Mit dem Kabinettsentwurf wird der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, Indikatoren für eine einrichtungs- und sektorenübergreifende Qualitätssicherung festzulegen. Dabei wird der G-BA verpflichtet, Empfehlungen für die Ausstattung der stationären Einrichtungen mit therapeutischem Personal zu beschließen. Der G-BA soll sich hierfür an den Anforderungen der Psychiatrie-Personalverordnung orientieren und diese an die gegenwärtigen Rahmenbedingungen anpassen. ... [mehr] |
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